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Achtung: Ablehnung von Kampagnen durch Facebook – was Autohäuser jetzt beachten müssen

Darüber, dass ihre Werbeanzeigen für Leasingangebote von Facebook abgelehnt werden, beklagen sich immer mehr Autohäuser. Vormals bewährte Einstellungen funktionieren auf einmal nicht mehr. Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor und Sie kennen den Grund dafür nicht? Dann sollten Sie weiterlesen. In diesem Artikel klären wir auf, was dahintersteckt. Außerdem erfahren Sie, warum ein optimales Tracking wichtiger denn je ist, um kein Geld zu verlieren.

Darum lehnt Facebook jetzt Werbeanzeigen ab

Facebook unternimmt seit einiger Zeit Bestrebungen zum Schutz vor unrechtmäßiger Diskriminierung bei Werbeanzeigen für Wohnraum, Beschäftigung und Kreditangeboten. In Anlehnung an die Änderungen in den USA und Kanada hat Facebook zum Ende des letzten Jahres nun auch den Prozess zur Anzeigenerstellung innerhalb Europas angepasst. In diesem Zuge wurden obligatorische Anzeigenkategorien eingeführt. Was bisher von Facebook nur empfohlen war, ist nun also zwingende Voraussetzung, damit die Kampagne genehmigt wird: Anzeigen für Wohnraum, Beschäftigung und Kreditangebote müssen einer eigenen, speziellen Anzeigenkategorie zugeordnet werden.

Diese Anzeigenkampagnen von Autohäusern werden abgelehnt

Für Autohäuser spielt die Anzeigenkategorie „Kredite” eine wichtige Rolle. Werbeanzeigen, die unter diese Rubrik fallen, werden grundsätzlich abgelehnt, wenn diese nicht entsprechend deklariert wurden. In diese Kategorie “Kredite” gehören alle Angebote, deren Anzeigentext, Bilder oder verlinkte Landingpages ein langfristiges Darlehen mit mehr als 90 Tagen Rückzahlungsfrist beinhalten. 

Achtung: Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass nach dem Verständnis von Facebook nicht nur Finanzierungs-, sondern auch Leasingangebote unter diese Kategorie fallen. Für Autohäuser bedeutet das: Alle Angebote mit Nennung einer Leasing- oder Finanzierungsrate, die im Anzeigentext, in den Anzeigengrafiken oder auf der jeweiligen Landingpage kommuniziert wird, müssen bei Erstellung einer Facebook-Kampagne der Kategorie „Kredite” zugeordnet werden.

Beispiele für Werbeanzeigen, die als „Kredit” gekennzeichnet werden müssen:

Beispiel A: Auf der Anzeigengrafik ist eine Leasingrate abgebildet.

Beispiel B: Im Anzeigentext wird eine konkrete Leasingrate genannt.

Beispiel C: Die Anzeige verlinkt auf eine Landingpage, auf der eine Leasingrate kommuniziert wird. In Anzeigentext und auf der Grafik wird keine Rate genannt.

Höhere Lead Kosten und schwache Performance durch fehlende Targetingmöglichkeiten

Sobald Sie die nötigen Einstellungen vorgenommen haben, werden Sie jedoch feststellen, dass viele Targetingmöglichkeiten, zum Beispiel nach Interessen oder Verhaltensweisen, nicht mehr vorhanden sind. Durch die Anzeigenkategorie „Kredite” ist die Erhebung bestimmter persönlicher Daten nicht mehr möglich:

  1. Keine Möglichkeit zum Targeting nach Alter, Geschlecht und Postleitzahl.
  2. Erhebliche Verringerung der verfügbaren Optionen für Targeting nach Interessen
  3. Keine Möglichkeit, detailliertes Targeting auszuschließen.
  4. Für das Targeting für Stadt/Ort und/oder beim Markieren mit einer Stecknadel ist ein Mindestradius von etwa 25 km vorgeschrieben.
  5. Kein Zugriff auf Mitglieder mit gleichen Merkmalen mehr, sogenannten Lookalike Audiences. Stattdessen wird es Werbetreibenden möglich sein, eine sogenannte Special Ad Audience zu erstellen. Dabei spielen weder Geschlecht, Alter, Postleitzahl noch ähnliche Kategorien eine Rolle.

Durch diese Einschränkungen sind auch zahlreiche Interessen, nach denen zuvor Zielgruppen definiert werden konnten, nicht mehr auswählbar. So kann beispielsweise kein Targeting mehr nach konkreten Marken oder Fahrzeugmodellen erstellt werden. Stattdessen wird eine deutlich breitere Zielgruppe angesprochen. Das Resultat: Sie erreichen höhere Streuverluste und geben letztendlich mehr Geld für weniger Leads aus. Ein optimales Tracking über den Facebook-Pixel wird damit wichtiger denn je. So erreichen Sie, dass die eingesetzten Budgets trotzdem die gewünschten Leads erzielen und eine möglichst präzise Optimierung der Kampagne stattfinden kann.

Optimaler Return on Investment (ROI) – erfolgreiche Kampagnen dank professionellem Tracking

Für uns ist eine Werbekampagne auf Facebook oder Instagram ohne den Facebook-Pixel unvorstellbar geworden. Der Pixel ist das Fundament für viele wichtige Werbefunktionen. Dessen Nutzung hat sich über die vergangenen Jahre in der Erstellung unserer Kampagnen bewährt. So konnten wir das volle Potenzial für unsere Kunden herausholen. Das Tracking Tool wird auf der eigenen Webseite installiert und kann im Anschluss die Verhaltensweise von Webseitenbesuchern mit Facebook-Benutzerprofilen verknüpfen. Durch das Tracking weiß Facebook beispielsweise, welche Nutzerprofile eine Fahrzeuganfrage für ein spezielles Modell ausgefüllt und an das Autohaus abgeschickt haben. Mit diesem Wissen optimiert der Facebook-Algorithmus die Kampagne nun und spielt die Anzeigen einer “ähnlichen” Nutzergruppe aus – die mit hoher Wahrscheinlichkeit der gewünschten Zielgruppe entspricht und demzufolge ebenfalls eine Anfrage stellen wird.

Ihre nächsten Schritte

  1. Prüfen Sie, wie Sie aufgestellt sind – wer erstellt Ihre Online-Kampagnen und ist für Social Media Marketing zuständig?
  2. Sind Sie in der Lage, Ihre Kampagnen selbstständig zu optimieren und das Beste für Sie herauszuholen?
  3. Sie sind von den Änderungen durch Facebook betroffen und möchten künftig messbar mehr Erfolg? Dann lassen Sie uns sprechen. Vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen Beratungstermin.